Space Shuttle
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Dieses Modell wurde im Herbst 1988 von Christian Schulze gebaut.
Grundlage war ein Plastikmodell, von dem die wichtigsten Maße und Formen abgenommen wurden.
Spannweite: ca. 1000 mm
Länge: ca. 1800 mm
Höhe: ca. 1000 mm
Motor: 20 cm³ Super Tigre S2000
Gewicht: weiß ich leider nicht mehr
Die Idee zu diesem Modell enstand zu der Zeit, als auf allen Flugtagen Space Shuttles per Hucke-Pack
auf Höhe gebracht wurden. Mir schwebte vor, das Modell zwar nicht vorbildgetreu aber dafür rasant zu starten,
und nach einem flotten Steigflug im tiefen Überflug über den Platz zu donnern ...
Als Baumaterial für das Modell wurde wegen der vielen Rundungen Styropor vorgesehen. Aus mehreren 100 mm starken
Platten wurde das ganze dann zusammengeklebt. An einem Wochenende entstand mit Hilfe eines großen Küchenmessers,
viel Schleifpapier und massenweise Styroporabfall ein ziemlich imposanter Rohbau.
Als Holm und gleichzeitig fürs Hauptfahrwerk als Lagerung wurde noch ein 10x10 Kieferholm (war gerade zur Hand) in die Fläche gesetzt.
Nach einigen Diskussionen, wo bei so einem Ding wohl der Schwerpunkt liegen könnte (wir nahmen ungefähr die halbe Rumpflänge an), konnte die
Motorposition nach Wunsch (vorne oder hinten) festgelegt werden, Ballast würde ich wohl sowieso brauchen.
Der Motor wurde vorne eingebaut, weil so normale Luftschrauben verwendet werden konnten. Außerdem hoffte ich das
der Start damit sicherer werden würde. Um die Optik nicht ganz zu verschandeln wurde wenigstens der Schalldämpfer
in den Rumpf integriert. Aus demselben Grund wurde schon der Einbau eines Einziehfahrwerkes in Betracht gezogen, dann aber aus
Zeitmangel wieder verworfen; der Vogel mußte so schnell wie möglich in die Luft (... im tiefen Vorbeiflug über die
Piste jagen ...). Daher gabs auch keine Oberflächenbehandlung.
achja, um den Schwerpunkt ungefähr dahin zu bekommen, wo ich ihn mir vorstellte, war dann ganz hinten im Rumpf doch noch
ein alter 12V-Bleiakku mit 6Ah notwendig ...
Der erste Testflug mußte um eine Woche verschoben werden, weil wir beim Einladen feststellten, daß das Modell
nicht in unseren VW-Bus paßte. Also wurde das Seitenleitwerk abnehmbar gemacht.
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Bereit zum ersten Start(versuch).
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Und ab geht's ...
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nix wars, neuer Versuch
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Da die Graspiste mit ihren 80m anscheinend zu kurz ist um auf eine zum Abheben ausreichenden Geschwindigkeit
zu kommen, gehts für den nächsten Versuch auf die geteerte Zufahrtsstraße zum Flugplatz.
Die Beschleunigung ist ganz passabel ...
schön schnell wirds auch ...
aber abheben tut das Mistding nicht.
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Für die Kurve in unserer Zufahrtsstraße war es dann aber doch zu schnell, und ab gings in den Graben.
Tja, und diese (Styropor)Trümmer liegen heute noch im Keller. Vielleicht wird das Projekt ja doch mal wieder
in Angriff genommen. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß das Modell vielleicht
doch geflogen wäre, wenn folgende Vorraussetzungen erfüllt gewesen wären:
- ausreichend große Ruderausschläge
- starke Rudermaschinen
- Schwerpunkt vielleicht etwas weiter hinten ...
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Bilder Copyright © Christian Schulze