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Morane Rallye

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Die Morane Rallye hat Klaus Schulze im Winter 2001/2002 als Ersatz für die über E-Bay verkaufte Pilatus Porter gebaut. Deshalb ist die technische Ausrüstung dieses Modells weitgehend von der Porter übernommen worden. Das Modell hat Klaus durch Suchen nach einer anprechenden Schleppmaschine für einen 60er Motor im Internet gefunden und ist mal eine Abwechslung von den vielen Pipers und Wilgas, die sonst so als Schlepp-Esel verbreitet sind. Der Bausatz ist vom Fliegerland-Shop in Leimen und wurde dort nach Absprache von mir abgeholt. Dabei hat mir der Besitzer Reiner Pfister gleich noch erzählt, das auf dem Flugplatz nebenan (ca. 3km entfernt) ein Original steht. Von dieser Maschine habe ich dann auch gleich noch ein paar Fotos mit nach Hause genommen (Vielen Dank an die sehr freundlichen Flieger dort vom Aeroclub Walldorf !)

Der Bau des Modells wurde sofort begonnen. Darüber gibt es eine extra Bau-Seite .

Technische Daten
Spannweite: 2500 mm, daraus ergibt sich ein Nachbaumaßstab von ca. 1:4
Gewicht: knapp 11 kg
Antrieb: ZG62 auf Hydromount gelagert mit Easystart-System, Luftschraube 3-Blatt Kohle 22x12. Als Schalldämpfer ist der Piper-Typ von Toni Clark eingesetzt (Dämpfer hinter dem Motor). Die Ansaugung der Verbrennungsluft erfolgt zur Geräuschdämpfung aus dem Rumpf.

Technische Ausrüstung
Empfänger mc20-DS, dieser Empfänger ist notwendig, weil im Modell 11 Rudermaschinen eingebaut sind. Dies sind
Seitenruder: C3241, in der Seitenflosse, direkt vor dem Ruder
Höhenruder: C4821, in der Höhenflosse
Querruder: 2x C5007
Landeklappen: 2x C5007
Gas: MPX Royal MC
Lenkbares Bugfahrwerk: MPX Profi MC, per V-Kabel mit dem Seitenruder gekoppelt
Radbremse am Bugrad: C508
Choke am Vergaser: C4041
Schleppkupplung: C4041
Das ganze wird von 4 Zellen Panasonic 4000 mAh versorgt, die im Rumpf ca. 30cm hinter der Fläche eingebaut sind. Es wird bewußt keine Weiche eingesetzt, denn was nicht vorhanden ist kann auch nicht ausfallen oder sonst irgendeinen Ärger verursachen. Voraussetzung ist natürlich daß der Akku gut gepflegt wird, denn dann kann man einen nahenden Ausfall am Kapazitätsverlust sehr gut rechtzeitig erkennen. Der Akku wird nach jedem Flugtag entladen, und erst vor dem nächsten wieder geladen.

Der Cockpitausbau erfolgte in Anlehnung an das Nachgebaute Original (D-EHNQ), ist natürlich aber nicht vollständig. Das Instrumentenbrett ist eine dünne Kohlefaserplatte, die einfach besser als ein lackiertes Holzteil aussieht.

Die Sitze sind aus Leder genäht und auf den Kern aus Styrodur aufgeklebt. Unter den vorderen Sitzen befindet sich der Tank, unter der Rücksitzbank der Empfänger. Hinten im Rumpf das Servo für die Schleppkupplung und das Variometer (Piccolario Talk von Thommys Modellbau)
Der Rumpf mußte nicht mehr lackiert werden, polieren hat gereicht.

Der stolze Besitzer (noch vor dem Erstflug)

So, trotz nicht gerade idealem Wetter ist Sie endlich auch geflogen.

Das Flugbild ist schon sehr ansprechend
Auch die Flugeigenschaften sind sehr gut.

Vom Erstflug gibt es auch ein paar Filme:

Um die Filme abspielen zu können muß ein passender Codec im Mediaplayer installiert sein. Diese sind zum Beispiel in Apples Quicktime oder in DirectX 8.1 für Windows 2000 oder für Windows 98 und ME enthalten.

Gleich setzt sie auf ...

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Bilder Copyright © Christian Schulze


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Stand: 04.09.2010
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