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Heckfahrwerk selbst gebaut - klein, leicht und preisgünstigvon Helmut Weiß Für kleine bis mittlere Flugmodelle (hier bei Supra 30 und Skylab) kann man sich ein lenkbares Heckfahrwerk preisgünstig selbst herstellen.
Das Heckfahrwerk ist leicht und im Aufbau einfach gehalten und kann bei allen Modellen mit ähnlichem Höhen- und Seitenleitwerksaufbau verwendet werden.
Benötigt werden:
ein Bowdenzugaussenrohr ca 5-10cm, Stellring 2mm mit Madenschraube, Stahldraht 2mm ca 10-15cm, Stahldraht 0,8-1mm ca 15cm. Bauanleitung: Am unteren Teil des Seitenleitwerks wird ein Bowdenzugaussenrohr angeklebt und mit etwas Glasgewebe verstärkt (Sekundenkleber reicht, auch für das Glasgewebe). Aus dem 2mm-Stahldraht wird ein Fahrwerk gebogen oder was noch einfacher ist, nur ein Schleifsporn. Je weiter der Stahldraht in das Bowdenzugrohr reicht um so besser ist die Kraftverteilung. Das Rad wird entweder mit einem Stellring oder mit einer angelöteten M2-Beilagscheibe befestigt. Der Stellring für die Befestigung der Anlenkung wird von der Gewindeseite her mit 1mm durchgebohrt. Der Stellring wird, wie auf den Bildern zu sehen, auf den Fahrwerksdraht geschoben, mit der Madenschraube festgezogen (Madenschraube nach vorne), der 1mm-Draht in die Bohrung geschoben und alles verlötet. Die Flucht von Anlenkung (1mm Draht) und Rad überprüfen. Das Fahrwerk selbst ist nun fertig. Nach dem Bebügeln des Seitenruders wird ein kleiner Drahtbügel eingeklebt (Sekundenkleber), der die Anlenkung übernimmt. Das Fahrwerk kann nun nicht mehr aus dem Bowdenzugrohr herausfallen.
Text und Bilder © Helmut Weiß |
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Modellfluggruppe Sulzbach-Rosenberg Stand: 24.11.2006 |
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