Modellflugtag des Modellsportverein Arlberger Adler in St. Anton/Tirol
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Am 15 September 2002 fand der Flugtag des Modellsportverein Arlberger Adler aus St. Anton am Arlberg in Tirol statt. Über diese Einladung haben wir uns sehr gefreut, da wir das immer gleich mit einem kurzen Urlaub verbinden. Das Fliegen mit Motormodellen in einem Gebirgstal ist ein ganz besonderes Gefühl, da man sozusagen in einem Kessel fliegt.
Hier meine Bilder.
10:00 Uhr, die Ersten Piloten treffen ein, bauen Modelle auf und müssen die wegen erster Regentropfen leider auch gleich wieder abdecken. Es kam aber doch nicht so schlimm, wie es teilweise ausgesehen hat.
Der erste Jet mit Turbine am Flugplatz der Arlberger Adler wird schon während des Aufrüstens umringt. Es handelt sich um einen HotSpot, den die Modellfieger aus Reutte mitgebracht haben.
Die Fliegerfreunde aus der Schweiz hatten unter anderem diese sehr schöne Pilatus Turbo Porter dabei. Das Modell wird von Kuhlmann in Dortmund hergestellt. Leider ging diese Maschine bei einem Absturz verloren.
Update: Die Porter
wurde wieder repariert und fliegt wieder (Vielen Dank an Peter Krättli)
Der Platz füllt sich langsam. Das diesige Wetter hält sich hartnäckig. Wenigstens hört der leichte Nieselregen auf.
Diese EC 135 von Vario hatte Walter Loböck aus Altach/Vorarlberg dabei. Das Modell ist nagelneu und hat noch keine 5 Flüge hinter sich. Die Bauausführung ist perfekt bis ins letzte Detail.
Der Typ dieses Doppeldeckers und der Besitzer ist mir leider unbekannt. Angetrieben wird er von einem 5-Zylinder-Sternmotor mit einem Sound, der hervorragend zu diesem Modell passt.
Diese Extra 300 hatte Peter Krättli von der Modellfluggruppe Falknis dabei. Die Airbrush-lackierung ist eine Augenweide.
Aus eine Baukasten stammt diese Pilatus. Der Pilot hat bei einem tiefen Vorbeiflug mit dem Fahrwerk etwas die Bäume gestreift, zum Glück ist dabei aber nichts passiert.
Mit dieser Suchoi und einer Wigens haben zwei Piloten sehr schönen Synchronkunstflug im Stanzertal vor St. Jakob durchgeführt.
Diese Funtana wurde von Erwin Kohler aus Imst zum 3D-Kunsflug verwendet. Leider wurde sie bei einem Absturz vollständig zu Kleinholz. Der Pilot hatte sich versteuert. Das kommt auch bei den besten Piloten noch vor.
Im Vordergrund der Jet, mit dem Erwin Kohler rasante Flüge durch das Tal gezeigt hat. Bei den ereichten Geschwindigkeiten sah das Tal doch schon etwas enger aus als es für die meisten Modelle war.
Im Hintergrund eine große Piper, die von einem Quadra mit Getriebe angetrieben wurde. Auch Presse war vor Ort.
Mit diesen AirCombat-Modellen wurden rasante Luftkämpfe vorgeführt. Die Geschwindigkeit und Wendigkeit dieser Modelle ist erstaunlich. Noch mehr beeindruckte aber die Fähigkeit der Piloten, sowohl das eigene Modell im Auge (und unter Kontrolle) zu halten, als auch die Gegner zu beobachten.
Die Airbrushlackierung im Detail.
Die Pilatus Turbo Porter bereit zum Start.
Mit dieser Pitts sahen wir ausgezeichneten Kunstflug. Das Modell wird angetrieben von einem ZDZ-Boxermotor mit 80ccm.

Pilotenbesprechung zum Beginn. Pilotenbetreuer Eberhard Walch begrüßt die anwesenden Piloten.
Die Burda-Piper von Karl Thoma ("Piper-Karl") aus Innsbruck wird startklar gemacht.
Der Proud Bird von Helmut Weiß im teifen Überflug. Von diesem Flug gibt es auch ein Video (22sec, 3,9 MB) auf dem die kräftige Rauchentwicklung seiner Maschine gut zu sehen ist.
Auf einem weiteren, kürzerem Video (2sec, 0,3 MB) ist das Modell im tiefen Messerflug zu sehen.
Um die Filme abspielen zu können muß ein passender Codec im Mediaplayer installiert sein. Diese sind zum Beispiel in Apples Quicktime oder in DirectX 8.1 für Windows 2000 oder für Windows 98 und ME enthalten.

Das Delta-Herz von Peter Frei wird gestartet.
Walter startet seine EC135 und fliegt sie sehr vorbildgetreu vor.
Es wurde dauernd geflogen. Im Hintergrund die Hüpfburg für die Kinder.
Helmut Weiß hilft bei den Startvorbereitungen der Pitts.
Pitts nach dem Start. Der Wald ist wesentlich näher als es auf dem Foto erscheint.
Die Combat-Piloten bei der Arbeit. Die Modelle im Flug zu fotografieren hatte keinen Zweck da sie zu klein und zu schnell sind. Aber es ist ein Erlebnis, diese Luftkämpfe zu beobachten. Alle anwesenden Piloten waren begeistert.
Obmann Michael Klimmer kommentierte den ganzen Tag fachkundig alle Flüge.
Ein Highlight waren die 3D-Flüge von Wolfgang Haissl vom Modellsportverein Ausserferner Falke aus Reutte. Von diesem Flug gibt es auch ein Video (29sec, 4,1 MB). Trotz des kräftigen und böigen Windes schafft er sogar ein Bodenberührung mit dem Seitenruder !
Um die Filme abspielen zu können muß ein passender Codec im Mediaplayer installiert sein. Diese sind zum Beispiel in Apples Quicktime oder in DirectX 8.1 für Windows 2000 oder für Windows 98 und ME enthalten.
Der Oldtimerdoppeldecker bereit zum Start.
An Hubschraubern waren neben mehreren Zweckmodellen diese beiden Originalnachbauten zu sehen. Der Star-Ranger im Hintergrund gehört Klaus Schulze
Hier fliegt nochmal Wolfgang Haissl mit einem seiner anderen Modelle. Es ist kaum zu glauben, aber die Maschine hat 3m Spannweite.
Trotz der ungünstigen Witterung kamen viele Zuschauer.
Der Nachbau einer Jodel wird zum Start vorbereitet.
Mit zwei dieser Deltas wurden mehrere aüßerst rasante Flüge gezeigt.
Klaus Schulze hilft Helmut Weiß bei den Startvorbereitungen.
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Text und Bilder Copyright © Christian Schulze